Aufgrund des zunehmenden Kostendrucks im Gesundheitssystem werden politisch derzeit wesentlich stärkere Begrenzungen für uns als niedergelassene Psychotherapeuten im Rahmen der gesetzlichen Krankenversicherung diskutiert. Im Gespräch ist unter anderem eine wesentlich striktere Begrenzung der Fallzahl sowie weitere Einschnitte bei der Vergütung unserer Arbeit.

Dadurch ist aktuell unklar, ob ich meine Arbeit im gleichen Umfang wie bisher weiter werde anbieten können.

Aus diesem Grund wird es bis auf Weiteres nicht mehr möglich sein, Erstgespräche für neue Patienten zu buchen. Die entsprechende Option wurde im Kalendersystem deaktiviert. Auch telefonisch werde ich keine weiteren Erstgespräche vereinbaren.
Einzige Ausnahme bleibt hier die Erstversorgung nach akuten traumatischen Erfahrungen.

Die bestehenden, bereits zugesagten Erstgespräche, welche aktuell bis in den September hinein vergeben sind, werden selbstverständlich meinerseits bestehen bleiben.

Ich habe mich in den vergangenen drei Jahren meiner Praxistätigkeit sehr darum bemüht, lange Wartezeiten auf Erstgespräche zu vermeiden, diagnostische Abklärungen anzubieten und passgenau Lösungen für Kinder, Jugendliche und deren Familien zu finden. Eben dieses Praxismodell steht durch die aktuell politisch diskutierten Vorschläge sehr infrage.


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